Ausflug in den Norden und Besuch meiner letztjährigen Gastfamilie

Wir haben bei unserem gestrigen Barbesuch beschlossen, dass wir heute nach Taganana, Almaciga und Benijo fahren. Das wird die gleiche Route sein, wie letztes Jahr, weil es ja nicht viele Optionen gibt, dahin zu kommen.

Das Frühstück ist ebenso reichhaltig und gut wie das gestrige Abendessen, lediglich der Saft schmeckt nicht. Der Kaffee ist, wie so oft in den Hotels, gewöhnungsbedürftig. Ansonsten gibt es eine sehr große Auswahl an Brot, Spiegel-, Rühr- und gekochte Eier, Bacon, Wurst, Joghurt, Quark, Körnerfutter (Müsli), Pfannkuchen, Churros und was man halt sonst noch zu einem Frühstück braucht. 🙂

Gut gestärkt fahren wir gegen 9:30 Uhr los. Das Mittagessen werden wir heute ausfallen lassen. Ich schreibe Iker (meinem Gastsohn vom letzten Jahr) noch kurz, dass wir auf dem Rückweg in Santa Cruz vorbeischauen.

Wir fahren also nach einem kurzen Tankstopp über die TF-1 nach Santa Cruz, von dort weiter am Strand von Las Teresitas vorbei, mit Zwischenhalt in einem kleinen Straßencafé, in dem wir ein Wasser trinken (0,5 l für 90 Cent) die Serpentinenstrecke nach Taganana.

Ich bin überrascht, denn letztes Jahr im Mai war da mal komplett gar nichts los. Heuer sind die Lokale geöffnet und es sind ziemlich viele Leute unterwegs.

Der Rückweg führt wieder über La Laguna nach Santa Cruz, wo ich in der Nähe der Wohnung meiner Gastfamilie aus dem letzten Jahr einen Parkplatz finde. Wir kaufen kurz ein paar Getränke im Mercadona neben dem Stadion ein und gehen dann ein Stück weiter Richtung Innenstadt, wo ich einen Chinaladen kenne. Matin braucht ein Nähset, weil ihm ein Knopf abgerissen ist. Ich kann mich noch gut erinnern und finde den Laden sofort wieder. Auf dem Weg taucht ein kleines Café auf, in dem wir noch einen Kaffee zum Preis von 80 Cent pro Tasse zu uns nehmen. Im Chinaladen bekommen wir schließlich das Nähset und gehen dann zur Wohnung der Gastfamilie.

Ich habe ein paar Mitbringsel dabei, die ich dort lassen möchte, darunter zwei Kostproben unseres selbst gemachten Weines, ein paar Flaschen Schanzenbräu und Süßigkeiten für die Kids. Außerdem habe ich noch Lebkuchen gemacht. Da mein Paket im letzten Jahr als unzustellbar zurückgekommen ist, dachte ich mir, ich nehm die Lebkuchen für Weihnachten auch gleich mit.

Ich schreibe Iker per WhatsApp an, aber er ist noch nicht zuhause, also warten wir unten auf dem Platz und trinken noch einen Kaffee. Hier kostet er „schon“ 1,00 €.

Nach einigen Warten gehe ich, als ein Bewohner herauskommt, in das Haus der Gastfamilie um die Mitbringsel an die Tür zu hängen. Ich habe aber Glück und Arancha (die Gastmutter) und die kleine Leire sind jetzt da. Nachdem wir schon einige Zeit gewartet haben und Martin unten auf mich wartet, sage ich, dass ich leider wenig Zeit habe, weil wir auch noch die fas 70 km ins Hotel zurückfahren müssen. Wir wechseln also ein paar Worte und ich übergebe und „erkläre“ meine Geschenke. In der Zwischenzeit kommt Iker nach Hause. Wir freuen uns beide, uns wieder zu sehen und wechseln ebenfalls ein paar Worte, soweit mein Spanisch das zulässt. 😉

Dann gehe ich mit Arancha und Leire nach unten, wo Martin schon sehr ungeduldig wartet. Ich stelle die beiden kurz vor, dann gehen wir wieder zum Auto und fahren zum Hotel.

Wir bringen unsere Einkäufe aufs Zimmer und gehen dann zum Abendessen. Das Buffet ist wieder sehr reichhaltig, aber mit geänderten Speisen. Am Stück gibt es heute Kalbsbraten und von der Grillplatte Fisch.

Zum Essen trinken wir Cerveza; Martin sowieso und ich, nachdem ich gestern beschlossen habe, dass der Vino Tinto hier nicht besonders schmeckt…

Nach dem Essen holt sich Martin noch einen WLAN-Key an der Rezeption und wir setzen uns wieder auf die Hotelterrasse. Wir trinken noch etwas, checken Mails und ich schreibe meinen Blog. Morgen wollen wir in den Loro Park.

Buenas Noches amigos!