Der letzte ganze Tag

Heute ist es also soweit. Es ist der letzte komplette Tag, bevor ich morgen wieder abreise. Nach dem Frühstück packe ich schon mal alles, was ich nicht mehr brauche in den Koffer.

Wir machen uns nach dem Mittagessen auf den Weg zum Walskelett in Los Silos. Es ist heute sehr windig dort und es sind kaum Menschen unterwegs.

Auf dem Rückweg setzen wir uns noch in ein Cafe auf der Plaza de la Luz und fahren dann zurück zur Finca. Wir kochen noch Asia-Pfanne mit Reis und essen zusammen. Danach unterhalte ich mich noch etwas mit Ariadne und Benny.

Die letzte Nacht bricht an…

Bau- und Putztag

Heute sind einige Bauarbeiter auf der Finca. Einer ist in der Bodega am Streichen – Benny hilft dabei. Einer verputzt schadhafte Mauerstellen und einer macht ein Loch für den Überlauf der Zisterne in die Wand. Unter den Haus ist ein großes Becken, in dem sich das Regenwasser von den Dächern sammelt. Bei entsprechender Füllhöhe wird dann in das Wasserbecken draußen abgepumpt. Wenn niemand hier ist, kann es aber bei größeren Regenmengen passieren, dass das Becken zu voll läuft. Dann wurde die Finca unter Wasser gesetzt. Daher nun ein Überlauf, dass das Wasser bei Abwesenheit über ein Rohr den Hof runter läuft.

Ariadne und die Familie sind heute bei Gerhard – dem abendlichen Besuch von neulich- eingeladen. Benny und ich bleiben auf der Finca. Benny streicht noch und ich nutze die Abwesenheit der anderen um die Finca einmal rauszukehren und zu wischen – was sonst mit den Kindern und insgesamt 8 Personen nahezu unmöglich ist.

Am Abend machen Benny und ich uns Burger, denn ich habe beim Mercadona tolle frisch gebackene runde fluffige Semmeln gefunden, die sich hervorragend als Burger-Buns eignen.

Nachdem die anderen erst sehr spät heimkommen sitze ich noch bei einer Cerveza und ein paar Chips am Tisch und genieße die Ruhe. Morgen ist ja leider schon der letzte ganze Tag…

Finca-Arbeiten

Die Familie will heute nochmal nach Los Gigantes zur Wal-/Delphinbeobachtung. Ariadne und Benny wollen diesmal auch mit.

Ich beschließe hier zu bleiben und noch ein paar Kleinigkeiten in der Küche zu reparieren. Hinter der Spüle müssen ein paar Leisten angebracht und danach mit Silikon abgedichtet werden. Das ist ideal, wenn nicht ständig jemand dazwischen rumwuselt und mit Wasser in dem Bereich rumpanscht.

Nachdem ich die ersten Leisten befestigt habe fahre ich noch kurz zum Baumarkt, denn ich brauche noch zwei weitere Leisten. Bei der Gelegenheit nehme ich gleich noch einen Silikonabzieher und ein Ersatzrad für den defekten Schubkarren mit.

Auf dem Rückweg stoppe ich in La Orotava und trinke einen Barraquito. Danach geht’s wieder an die Arbeit.

Ariadne und Benny kommen vom Ausflug heim. Sie berichten, dass sie heute sehr viele Delphine gesehen haben. Wir machen Burger und räumen dann noch die Küche auf. Die Familie war noch mit den Kindern essen und kommt erst später.

Langsam geht es auf das Ende dieses Aufenthaltes zu… 🙁

Fiesta – Feiertag

Heute ist Feiertag. Nach dem Aufstehen mache ich mit den Kindern die Lebkuchenhäuschen.

Danach fahre ich nach Santa Cruz und wir fahren zusammen ins Restaurant Dos Barrancos. Dort ist gut was los und diejenigen, die keinen Tisch reserviert haben, müssen warten bis einer frei wird.

Wir essen Escaldon de Gofio, gebackenen Käse mit Honig und Mojo und ich habe Hähnchenbrust, die anderen Tintenfisch, Fleisch und gebratenes Hähnchen. Es sieht alles lecker aus und die Portionen sind mehr als ausreichend. Dazu gibt’s Rotwein und anschließend noch einen Kaffee und – typisch süßen – Kuchen.

Wir fahren wieder zurück nach Santa Cruz und trinken noch einen Kaffee. Dann verabschiede ich mich von allen und fahre zurück Richtung Icod. Unterwegs mache ich noch einen Stopp beim Chinatown in La Laguna. Der Laden ist noch besser ausgestattet als der in Las Chafiras.

Auf dem weiteren Weg geht die Sonne unter. Ich stoppe nochmal am Stand von El Socorro und schaue dort den Rest des Sonnenuntergangs an.

Zurück in der Finca ist Ariadne noch unterwegs. Ich mache mit Gerald und Lucie noch etwas Musik und dann gehen wir ins Bett.

Montag – nix besonderes…

Heute ist nix besonderes. Nach dem Frühstuck fährt die Familie mit den Kids zeitig los in den Süden. Benny arbeitet unten auf der Finca. Ariadne und ich messen ein paar Dinge aus, weil wir nachmittags Material im Baumarkt besorgen wollen. Dann helfen wir Benny noch etwas beim Holz sortieren und fahren dann zum Baumarkt.

Wir kaufen einige Dinge ein und fahren zurück zur Finca. Morgen ist Feiertag. Ich bekomme von Arancha eine Nachricht, dass Andres für morgen in einem Restaurant zwei Tische zum Essen reserviert hat. Also fahre ich morgen nochmal nach Santa Cruz.

Ariadne macht abends schnell Toast mit Lachs und Tomate-Mozzarella zum Essen und damit klingt der Tag dann auch langsam aus…

Santa Cruz – Schreck im Aufzug

Nach dem morgendlichen Brotbacken und dem anschließenden Frühstück fahre ich los Richtung Santa Cruz. Ich habe heute mit Arancha, Iker und Leire ein Treffen ausgemacht.

Als ich ankomme kommt mir Loli entgegen und begrüßt mich. Sie überlegt, nächste Woche zu kochen und mich einzuladen, genaueres weiß sie aber noch nicht. Arancha, Iker und Leire kommen aus den Haus und wir begrüßen uns – außerdem ist noch Leires Freundin Romy zu Besuch – und wir fahren weiter nach Candelaria in ein kleines Restaurant. Seit gestern gilt hier eine Begrenzung von 4 Personen pro Tisch im Restaurant – wir sind zu fünft… Arancha verhandelt mit dem Gastwirt und wir können zu fünft an einen Tisch. Wir bestellen wie hier üblich mehrere Gerichte und jeder bekommt einen leeren Teller dazu, so dass jeder von allem etwas essen kann.

Nach dem Essen fahren wir wieder zurück. Arancha hat geplant mit Leire und Romy sowie Dani – einem Freund der beiden – nachmittags Batik-T-Shirts zu machen. Ich helfe etwas mit und es sind sehr schöne Exemplare dabei rausgekommen:

Anschließend schnappen wir uns die Hunde und wollen runter ins Cafe. Wir steigen in den Aufzug und drücken die Taste für das Erdgeschoss. Der Aufzug fährt los und stoppt wieder mit der Anzeige „-1“ (man kann bis in die Tiefgarage runter fahren), allerdings öffnet sich die Türe nicht. So stehen wir also zu fünft mit zwei Hunden im Aufzug und es tut sich nix. Dani fängt an zu weinen und bekommt etwas Panik. Wir beruhigen ihn und Arancha schafft es plötzlich, die Aufzugstüre mit den Händen etwa zur Hälft aufzuschieben, so dass wir nacheinander raus können. Die Kabine ist doch einfach mal ein Stockwerk tiefer gefahren als wir wollten und ist dann nicht richtig stehen geblieben (sie war gut 5 cm unter dem Bodenniveau zum Stehen gekommen und hat dann nicht weiter reagiert). Dani ist immer noch ziemlich fertig, wird aber jetzt ruhiger. Wir gehen also die eine Treppe nach oben und zum Cafe. Dort sitzen Martha, Andres, Enrique und die anderen Freunde schon zusammen und ich werde freudig begrüßt. Ich trinke noch ein alkoholfreies Bier und mache mich nach etwas Smalltalk – im wesentlichen geht es hier auch bei fast allen um die sinnlosen Corona-Maßnahmen – dann auf den Rückweg zur Finca – man muss hier auch ab 23 Uhr zuhause sein (nächtliche Ausgangssperre. Es regnet leicht und ich komme um 21:30 Uhr an. Es scheinen schon alle im Bett zu sein, denn es sit alles dunkel. Also gehe ich auch in mein Zimmer und trinke noch einen Rotwein, bevor ich mich schlafen lege.

Hasta mañana

In der Weihnachtsbäckerei

Heute regnet es. Wir beschließen heute Weihnachtsplätzchen zu backen. Die Familie fährt mit den Kids weg und macht auf dem Rückweg Einkäufe.

In der Zwischenzeit bäckt Ariadne Vanillekipferl und Orangenherzen und ich nochmal Lebkuchen. Danach mache ich noch Teile für Lebkuchenhäuschen.

Zwischendurch fahre ich kurz runter zum Mercadona, weil wir noch Zucker brauchen und zum Chinesen, um einen Backpinsel zum Glasieren der Plätzchen zu besorgen.

Nachdem alles gebacken und die Küche wieder aufgeräumt ist, machen wir erst mal Siesta. Abends klebe ich noch die Häuschen zusammen, damit die Kids nur noch verzieren müssen. Zum Zusammenkleben sind sie noch etwas zu jung und zu ungeduldig.

Die Familie kommt mit den Einkäufen heim und verräumt noch alles – die Kids schlafen heute sehr früh, weil morgen der Nikolaus kommt…

Wir quatschen kurz, was so über den Tag gelaufen ist und Lucie bereitet noch die Nikolausstiefel für die Kinder vor. Dann geht’s ins Bett.

So bricht also die letzte Woche an… 🙁

Ab in den Süden

Ich fahre heute – nachdem ich Brot gebacken habe – gegen 10:00 Uhr los richtung Süden. In Adeje treffe ich Andreas – einen deutschen, der seit über 30 Jahren auf Teneriffa lebt. Wir trinken einen Kaffee und ich erfahre einige interessante Dinge.

Dann gehts weiter nach Las Chafiras zum Chinatown-Center. Das ist eine riesige Einkaufshalle in der ich einige Dinge für die Finca besorgen soll. Anschließend trinke ich noch einen Barraquito und fahre dann nach Las Galletas um eine Kleinigkeit zu essen.

Nach dem Essen mache ich noch einen Stopp in El Medano und schaue den Wind- und Kitsurfern zu. Es ist nur leicht windig heute und so sind nicht allzu viele dort.

auf dem Rückweg kaufe ich noch Mehl im Lidl, weil Ariadne morgen Plätzchen backen will. Und man staune! – es gibt Zitronat und Orangeat dort, wir können also nochmal Lebkuchen machen.

Auf dem Rückweg erwischt mich noch ein Regenschauer, als ich über den Pass bei Erjos fahre. Als ich auf der Finca bin, kocht Ariadne gerade Gemüsesuppe, die wir zusammen mit dem morgens gebackenen Brot verspeisen.

Der Abend kling mit einem Witzeabend aus…

Walbeobachtung

Für heute haben wir eine Walbeobachtung geplant. Wir fahren also nach dem Frühstück Richtung Los Gigantes. Dort angekommen parken wir etwas oberhalb des „Puerto de los Gigantes“ und buchen in einem der Büros eine Fahrt mit dem Schnellboot. Danach gibt’s ein Eis und wir genießen die Aussicht.

Viele der einst belebten Lokale sind geschlossen und auch die Touren leiden stark unter der aktuellen Situation. Die Flipper Uno – das Piratenschiff, das ebenfalls zu den Wal- und Delfinbeobachtungen fährt – steht seit März im Hafen. Der Besitzer hat die Zeit jetzt immerhin genutzt, um das Schiff komplett zu restaurieren. Alle hier hoffen, dass bald wieder „etwas Normalität“ einkehrt.

Wir sind insgesamt nur zu acht auf dem Boot, was sehr angenehm ist. Die See ist rau und das Boot hüpft einige Male ordentlich auf dem Wasser, was den Kindern natürlich höllischen Spaß macht.

Nach einiger Zeit sehen wir eine riesige Meeresschildkröte schwimmen und nachdem wir noch deutlich weiter rausgefahren sind, tauchen plötzlich die Grindwale auf. Zuerst schwimmt einer neben dem Boot her, dann kommt eine ganze Familie dazu, auch ein kleiner Babywal ist dabei.

Die Tour dauert 2 Stunden, nach einem kurzen Stopp in der Masca-Bay geht’s dann wieder zurück in den Hafen. Wir gehen noch eine Kleinigkeit essen und dann fahren wir zurück.

Musikabend

Heute sind die Bauarbeiter auf der Finca und verputzen die neu hochgezogene Wand sowie die restlichen schon bestehenden Wände in dem renovierten Raum. Benny will sich dort ein kleines Fitness-Studio einrichten.

Am Nachmittag fahre ich noch nah Puerto. Ich will bei einem größeren Chino-Markt schauen, was die alles im Programm haben und einen Blick in den deutschen Supermarkt in La Paz werfen.

Auf dem Weg mache ich einen Abstecher zum Strand von El Socorro. Dort ist heute gut was los. Es sind mindestens 50 Surfer im Wasser, die auf die passende Welle warten. Der Parkplatz ist voll. Ich verbringe ca. eine halbe Stunde dort und fahre dann weiter.

Der Chino-Markt ist gut sortiert. Von Bodenbelägen über Drogerieartikel und Tierbedarf gibt’s dort natürlich auch alles für Haushalt und Werkstatt.

Den deutschen Supermarkt SUMA 2000 gibt es so nicht mehr, dort ist jetzt der Coviran-Markt. Dort gibt es sehr viele deutsche Produkte, aber verhältnismäßig teuer. Ist also nur eine Option, wenn man wirklich was spezielles braucht, was es in den spanischen Märkten gar nicht gibt.

In der Finca ists ein Paar aus Deutschland zu besucht, das Gerald am Flughafen kennen gelernt hat, als er sein Auto verlängert hat. Wir unterhalten und etwas und da die beiden neben Ariadne, Gerald und Lucie auch sehr musikalisch sind, haben wir einen schönen Musikabend mit Gitarre und Gesang.

Die beiden verabschieden sich gegen 22 :00Uhr, da sie noch ca. 1 Stunde Fahrt nach Candelaria vor sich haben. Wir gehen dann auch ins Bett.

Ausschlafen

Nachdem es gestern etwas später geworden ist, habe ich heute mal etwas länger geschlafen. Das Wetter ist nach ein paar regnerischen Tagen wieder sonnig und so sitze ich nach dem Frühstück einige Zeit draußen und surfe im Internet.

Nachmittags fahre ich mit Gerald und den Kindern noch runter zum Stand von San Marcos. Dort sind heute extreme Wellen, so dass man nicht ins Wasser kann. Die Kinder spielen einige Zeit im Sand, bis eine dicke Regenwolke aufzieht und wir uns auf den Rückweg machen.

Wir kochen und essen noch zusammen – Benny und Ariadne sind unterwegs und essen heute auswärts.

Kunstpark

Nach dem Frühstück kommen die Bauarbeiter um in einem Raum eine Mauer zu ziehen und den Boden für den Estrich vorzubereiten. Benny hat in den Tagen zuvor altes Material weggehammert.

Es ist schönes Wetter und die Kids spielen im Hof. Ich fahre mit Lucie zum Einkaufen nach Icod, sie möchte nach ein paar Adventssachen für die Kinder besorgen und dazu sollen die natürlich nicht dabei sein. Anschließend fahren wir noch in die Fruteria und kaufen Obst und Gemüse ein. Die Einkaufstour endet mit einem Kaffee.

Wir fahren wieder hoch zur Finca und ich fahre dann direkt weiter nach Puerto, wo ich mich heute mit Jutta verabredet habe. Sie hat einen Termin in San Isidro im Kunstpark ausgemacht, zu dem wir dann fahren. Als wir ankommen, hat es gerade aufgehört zu regnen – eher selten im Süden, kommt aber vor…

Wir schauen uns also die Skulpturen an und genießen die Aussicht auf El Medano und den Montaña Roja. Zum Schluss unterhalten wir uns noch kurz mit de Besitzerin und fahren dann noch eine Kleinigkeit essen.

Zurück in Puerto lassen wir den Abend noch bei einem Bier ausklingen.

Ausflug in den Süden

Nach dem Frühstück fahren Gerald und Lucie mit den Kids in den Süden. Ich schließe mich kurzfristig an, weil es hier immer noch regnerisch ist. Ariadne und Benny schlafen noch.

Wir fahren in den Monkey-Park. Dort wuseln jede Menge Meerschweinchen frei herum, die die Kinder füttern können. Es gibt auch zahme frei laufende Affen und Schildkröten sowie Krokodile und andere, gefährlichere Affen in abgeschlossenen Gehegen sowie Papageien und kleinere Vögel.

Im Anschluss wollten wir ins Restaurant „El Cordero“, dort steht aber eine lange Schlange von Leuten an (Sch… Corona), weshalb wir uns entschließen wo anders Essen zu gehen. Wir fahren also weiter nach Las Galletas und setzen uns in ein Restaurant an der Uferpromenade.

Nach dem Essen spielen die Kinder noch ein wenig am Strand und wir bleiben dort bis zum Sonnenuntergang. Auf dem Rückweg zum Parkplatz kommen wir an einem Spielplatz vorbei, auf dem dem die Kids sich dann noch austoben. Milo schlägt sich dabei die Lippe etwas auf und blutet – großes Drama erstmal, aber nach kurzer Zeit rennt er schon wieder mit den anderen über den Spielplatz. Es sind jede Menge Kinder und Jugendliche auf dem Platz, die bis zum späten Abend Fußball oder andere Spiele spielen oder nur chillen – so wie es hier üblich ist. Das einzig unnatürliche sind diese bescheuerten Masken, die keinerlei Sinn machen und den Menschen einfach nur das Gesicht nehmen.

Es erschreckt mich vor allem immer wieder, dass Eltern ihren kleinen Kindern die Masken immer und überall „aufzwingen“, wo doch mittlerweile bekannt sein sollte, dass gerade Kindern das Maskentragen nachweislich schadet. Zum Glück kapieren aber immer mehr Menschen, dass dieser ganze Corona-Hype samt Masken völlig unsinnig ist.

Wir bleiben noch einige Zeit hier und treten dann die Heimreise zur Finca an.

Kompost – Zaun – Einkauf

Mit Erschrecken stelle ich fest, dass ich heute schon eine Woche hier bin – die Zeit vergeht eindeutig zu schnell!

Benny und Gerald bauen haute den Deckel für den Kompost, den sie die letzten Tage zusammengebaut haben.

Weil es regnerisch war, habe ich vormittags Brot gebacken und danach noch Lebkuchen. Alles hat rasanten Absatz gefunden.

Lucie hat inzwischen gekocht – Kartoffelauflauf mit Gemüse. Wir essen zusammen und planen das weitere Vorgehen. Am Nachmittag ist das Wetter besser geworden und so ziehen wir gemeinsam noch einen Zaun, der dafür sorgt, dass die Kinder nicht in den Bereich des Pools bzw. der Mauer, hinter der es zum Garten runter geht gelangen können – der alte Zaun ist aus unerklärlichen Gründen nicht mehr vorhanden.

Um den Zaun gerade zu ziehen, muss zuerst mal ein Busch gefällt werden der sich unkontrolliert seinen Weg gebahnt hat. Wir beschließen, den Stumpf des Busches als Auflagefläche für eine Seite einer Sitzbank zu benutzen. Für die andere Seite suchen wir Steine.

Nachdem der Zaun gezogen ist, wird es auch schon langsam dunkel. Ich fahre mit Ariadne noch kurz zum Mercadona einkaufen und dann klingt auch dieser Tag aus.

Küchenerweiterung

Die Familie auf München hat beschlossen, ihren Aufenthalt zu verlängern. Ursprünglich wären sie übermorgen, also am Sonntag wieder zurück geflogen. Da aber der Corona-Wahnsinn in Deutschland weiter künstlich aufrecht erhalten wird, bleiben Sie noch bis Ende des Jahres. Sie haben also heute Vormittag Ihren Flug umgebucht und den Mietwagen verlängert.

Anschließend haben wir gemeinsam beschlossen, dass es bei insgesamt 8 Personen durchaus Sinn macht, wenn eine Spülmaschine vorhanden wäre – bisher haben wir alles mit der Hand gespült. Wir haben gestern beim Einkaufen im Leroy Merlin ein gutes „Black-Friday-Angebot“ entdeckt. Also fahre ich mit Ariadne hin und sie kauft den Geschirrspüler. In der Zwischenzeit fährt die Familie in den Süden.

Im Vorfeld hatten wir schon überlegt, wie wir die Küche umstellen, damit es auch mit den Anschlüssen passt. Es klappt, wenn wir den Schrank direkt neben der Spüle nach rechts neben den Herd stellen und in die Lücke den Geschirrspüler. Dann brauche ich nur noch einen Absperrhahn und ein T-Stück für den Wasseranschluss und fertig.

Ariadne möchte bei der Gelegenheit noch zwei neue LED-Leuchten für die Arbeitsfläche kaufen, die wir schließlich auch finden. Nach der Rückkehr geht’s gleich ans Werk. Schrank ausräumen, umstellen, Loch für den Abwasserschlauch bohren, anschließen und ausrichten. Und schon kann der erste Spülgang starten.

Für kommenden Montag habe ich ein Treffen mit Jutta in Puerto ausgemacht. Wir wollen in einen Skulpturenpark gehen. Sie hatte das schon länger mit einer Bekannten und einen dritten vereinbart, der hat jedoch kurzfristig abgesagt, daher hat sich nun mich gefragt, ob ich mitgehen will – wegen „Corona“ muss man sich dort vorher anmelden… 🙁

Außerdem habe ich noch mit Arancha geschrieben. Ich werde vermutlich morgen mal nach Santa Cruz fahren und die Familie besuchen.

Ansonsten ist es genug für heute. Wir sitzen abends noch etwas zusammen und gehen dann schlafen.

El Grifo – Der Wasserhahn

Heute fahren ich mit Ariadne in die Ferreteria. Wir kaufen die Kleinteile für die Montage des neuen Wasserhahns für den Filter und noch ein paar andere Dinge.

Anschließend kaufen wir noch im Supermercado und beim Chinesen ein.

Als wir zurück kommen, hat Lucie schon gekocht und wir essen zusammen,

Ich gehe nach dem Essen an die Montage des Wasserhahns. Leider habe ich zum Abdichten nur Teflonband, was dazu führt, dass ich die „Konstruktion“ nicht richtig dicht bekomme – es tropft an zwei Verbindungen ganz leicht… Nach dem dritten Versuch breche ich ab – wir besorgen noch Dichtungshanf!

Am Spätnachmittag fahre ich mit Gerald noch zum Leroy Merlin (Baumarkt) und wir kaufen die noch fehlenden Sachen, u.a. noch einen Wasserkocher, denn bisher haben wir das Wasser im Kessel auf dem Herd heiß gemacht und natürlich auch den Dichtungshanf. Da wir aber erst ziemlich spät wieder zurück sind, werde ich die Abdichtung erst morgen machen.

Mittwoch

Wie immer beginnt der Tag mit einem Kaffee. Die Kinder sind immer als erstes wach und frühstücken als erstes.

Der Tag ist entspannt. Nach einigen kleinen Reparatturen auf der Finca sowie Ballspielen mit den Kids fahren wir am Spätnachmittag noch zum Lidl nach Puerto um einzukaufen.

Benny und ich tauschen dann noch die Zimmer. Da Benny per Fernstudium sein Abitur macht muss er immer wieder lernen, was sich im Haupthaus der Finca mit den Kindern oft schwierig gestaltet. Daher zieht er jetzt ins Appartement, wo er ungestört ist.

Danach ist der Tag auch schon wieder zu Ende.

Reparaturtag

Heute wollen wir ein paar Sachen reparieren. Zuerst ist Bennys Vorschlaghammer an der Reihe, weil der immer wieder vom Griff rutscht.

Danach kommt die Espressokanne dran, bei der der Deckel locker ist und noch ein paar andere Kleinigkeiten.

Ariadne hat einen Wasserfilter gekauft, den man an den Wasserhahn montiert. Damit kann man auch das Leitungswasser hier trinken. Nun besteht nur das Problem, dass man den Filter immer umschalten muss, was immer wieder vergessen wird.

Die Planung ist also, am Kaltwasseranschluss ein T-Stück zu setzen und dort einen separaten Einzelhahn anzubringen, der nur für den Trinkwasserbezug mit dem Filter vorgesehen ist. Dazu müssen wir aber zuerst in die Ferreteria und die Teile besorgen.

Insgesamt verläuft der Tag gemütlich, zwischendurch genießen wir die Sonne und gegen Abend fahren wir nochmal zum Strand. Danach klingt der Abend auf der Finca mit Gitarrenmusik von Ariadne und Benny gemütlich aus.

Eine neue Woche

Heute stehe ich um 7:30 Uhr auf. Gerald arbeitet als Coach und muss heute und morgen Vormittag per Internet zwei Termine wahrnehmen. Wir hatten gestern abgesprochen, dass er dazu ins Appartement geht, weil er dann Ruhe vor den Kindern hat.

Wir machen erst mal in der Küche „Klar Schiff“ und frühstücken dann.

Benny bricht ein paar alte Mauern in einem Nebenraum der ehemaligen Bodega ab, weil der Raum renoviert wird. Nachdem Gerald mit seiner Arbeit fertig ist, fahren wir nachmittags noch zum Strand nach San Marcos. Die Wellen sind gemäßigt und die Kinderspielen einige Zeit im Sand. Danach setzen wir uns noch kurz in das kleine Restaurant am Strand und trinken etwas, bevor es wieder zur Finca geht.

Abends essen wir gemeinsam und dann wird es auch schon zeit ins Bett zu gehen,

Der erste Tag

Es ist Sonntag und ich habe sehr gut geschlafen. Die Aussicht von meinem Appartement auf das Meer ist wunderbar.

Aussicht von der Finca

Ich mache mich fertig und gehe rüber ins Haus und mache mir erst mal einen Kaffee.

Nach einiger Zeit tauchen auch Gerald und Lucie und die Kinder auf. Die beiden haben eine Tochter (Lilu) mit 6 Jahren und Zwillinge Cosmo und Milo) mit dreieinhalb.

Der Sonntag wird erst mal entspannt und wir machen am Nachmittag noch einen Ausflug zu den „Arenas Negras“ – das ist ein Lavafeld auf ca. 1600 m Höhe.

Lavafeld Arenas Negras

Anreise und Flug

Nachdem ich die Flüge von und nach Berlin gebucht habe – zum Glück, denn alle anderen Flughäfen bzw. -gesellschaften bieten derzeit keine Flüge ehr nach Teneriffa an bzw. allenfalls mit Zwischenstopps und sehr teuer.

Mit Heike habe ich vereinbart, dass ich schon am Donnerstag nach Berlin kommen und dort zweimal übernachten kann. Sie hat auch noch ein paar technische Sachen, bei denen ich behilflich sein soll, somit kann ich mich gleich für die Beherbergung revanchieren.

Ich fahre also erst mal mit dem Zug nach Berlin und dann nach dem Kurzaufenthalt bei Heike am 21.11.2020 morgens mit der S-Bahn zum Flughafen.

Ich bin schon gegen 9:00 Uhr am Flughafen, es ist aber verhältnismäßig wenig los und ich bin schon nach kurzer Zeit durch die Kontrolle. Also warte ich im Abflugbereich auf die Info, an welchem Gate meine Maschine bereitsteht. Um 10:00 Uhr kommt die Einblendung, dass ich am Gate A33 abfliege. Ich laufe also dorthin und warte bis das Boarding beginnt. Die Maschine ist gut gefüllt und wir heben um 11:10 Uhr ab.

Um 16:25 langen wir in Teneriffa Süd. Nach dem aussteigen erfolgt die Kontrolle des Q-Codes und wir laufen durch den Bereich mit den Wärmebildkameras. Es geht alles glatt und da ich nur Handgepäck hatte, brauche ich nicht auf Gepäck zu warten, sondern gehe direkt zum Mietwagenschalter und hole das Auto ab. Dieses Mal bekomme ich einen kleinen dunkelroten Renault Clio mit Navi und Tempomat.

Ich mache mich direkt auf den Weg Richtung Finca, wo ich gegen 18:00 Uhr ankomme. Ariadne und Benny erwarten mich schon und ich beziehe das Appartement. Es ist noch eine Familie aus München auf der Finca, die aber heute einen Ausflug an den Strand „Las Teresitas“ gemacht haben und noch nicht zurück sind.

Wir sitzen noch etwas zusammen und unterhalten uns, bis die Familie zurückkommt. Die Kinder schlafen schon und wir begrüßen uns nur kurz. Dann geht’s ins Bett.

Buenas Noches.

Kleine Planänderung

Heute habe ich die Nachricht erhalten, dass mein Abflug am 23.11.2020 storniert wurde.

Glücklicherweise kann ich kostenfrei umbuchen. Ich habe also kurz bei Ariadne nachgefragt, ob es klargeht, dass ich 2 Tage früher anreise und nach ihrem OK den Flug geändert.

Ich fliege nun also schon am 21.11.2020. Das hat natürlich zur Folge, dass ich auch die Reservierung für den Mietwagen ändern muss, was bei dem Anbieter aber kein Problem darstellt.

Geplant und gebucht

Ganz egal was hier so alles läuft. Ich will wieder auf die Insel. Die Chancen stehen gut, dass bis Ende November wieder eine Einreise möglich ist.

Also Flug und Mietwagen gebucht. Ich werde gut zwei Wochen bei Ariadne und ihrem Sohn auf der Finca verbringen.

Ultimo Dia

Es ist Sonntag, der 22.12.2019 und somit schon wieder der letzte Tag hier.

Ich stehe gegen 9:00 Uhr auf und packe den Rest meiner Sachen in den Koffer. Arancha und Leire wollen auch gegen 10:30 – 11:00 Uhr los zu einer Weihnachtsveranstaltung für Kinder. Iker fährt nach Güimar und ich habe ja gestern mit Susanne und Levin vereinbart, dass wir uns am Markt treffen.

Nachdem alle im Bad fertig sind ist die große Verabschiedung. Ich lade danach meinen Koffer und Rucksack schon mal ins Auto und gehe dann runter zum „Mercado De Nuestra Señora De Africa“. Susanne und Levin sind schon da und wir gehen durch den Markt, danach weiter in die Stadt und setzen uns in ein Cafe. Anschließend laufen wir weiter zum „Parque Garcia Sanabria“, wo Levin auf dem großen Spielplatz einige Zeit spielt. Susanne und ich sitzen derweil auf der Parkbank, genießen die Sonne und unterhalten uns.

Nach dem Spielen essen wir eine Kleinigkeit im Restaurant am Eingnag des Parks (bei der Blumenuhr). Dann ist es auch schon an der Zeit für mich aufzubrechen. Also verabschiede ich mich von den beiden und laufe zurück zu meinem Auto. Ich starte um kurz nach 17:00 Uhr in Santa Cruz mit dem Ziel „Aeropuerto Tenerife Sur“, wo ich gegen 18:00 Uhr ankomme. Nach der Abgabe des Autos gehe ich direkt zum Schalter der Gepäckaufgabe. Der hat noch nicht geöffnet, es stehen aber schon ein paar Leute an. Ich unterhalte mich kurz mit dem Ehepaar, das vor mir ansteht und nach ca. 15 Minuten Wartezeit geht es los. Kurz nach 18:30 Uhr ist dann der Koffer aufgegeben und ich gehe nochmal kurz raus, weil ich eigentlich wie immer vor dem Abflug noch ein Bier trinken möchte. Es ist jetzt mittlerweile dunkel und das „Gambrinus“ hat leider schon geschlossen… Also gehe ich wieder rein und durch die Sicherheitskontrolle; im DutyFree kaufe ich die Zigaretten, die ich versprochen habe mitzubringen und am Automaten noch zwei Wasser für den Flug. Vor den Gates trinke ich dann doch noch ein Bier, auch wenn das mit 3,70 € schon sehr teuer ist – aber was solls.

Vor dem Gate sitzen neben mir wieder das Ehepaar, das schon in der Gepäckaufgabeschlange vor mir stand. Um 20:10 Uhr beginnt das Boarding. Die beiden stehen sofort als der Schalter aufmacht auf, verabschieden sich und wünschen mir einen guten Flug; dann stellen sie sich mit in die Schlange der schon wartenden Leute. Ich warte noch bis der größte Schwung durch ist und stelle mich dann auch an. Im Flieger habe ich dann den Sitzplatz direkt in der gleichen Reihe wie das zuvor bereits genannte Ehepaar – so schnell sieht man sich wieder…

Mit ca. 5 Minuten Verspätung starten wir sehr pünktlich. Der Flug verläuft an sich sehr ruhig, kurz vor der Landung gibt es leichte Turbulenzen, aber nichts tragisches. Wir landen ca. 20 Minuten früher als geplant und auch das Gepäck ist sehr schnell am Band. Peter kommt kurz darauf um mich abzuholen und mich heim zu fahren. Es regnet leicht und schließlich komme ich am 23.12.2019 um 3:30 Uhr morgens in meiner Wohnung an.

Wieder mal sind die 2 Wochen viel zu schnell vergangen. Aber es war eine sehr schöne Zeit und ich habe nette neue Leute kennen gelernt.

Santa Cruz mit Susanne und Levin

Heute kommen Susanne und Levin nach Santa Cruz. Sie haben hier eine Airbnb-Unterkunft in der Nähe vom Plaza Weyler und bleiben bis Montag. Weil sie sich hier überhaupt nicht auskennen, mache ich quasi den „Fremdenführer“… Wir haben ausgemacht, dass wir uns gegen 13:30 Uhr treffen. Am Vormittag packe ich schon mal soweit meinen Koffer vor, so dass ich morgen nur noch die restlichen Sachen einpacken muss.

Ich mache mich gegen 13:00 Uhr auf den Weg. Die beiden sind schon angekommen und haben auch gleich einen Parkplatz gefunden – nicht so wie ich, der letzten Samstag eine halbe Stunde durch die Gegend kurven musste… Wir treffen uns in einem kleinen Restaurant am Plaza Ireneo González, wo die Vermieterin der Airbnb-Wohnung arbeitet.

Danach gehen wir zur Plaza de España und dort runter ins Castillo. Levin ist ganz begeistert von der Kanone, die dort unten steht. Auf dem Plaza und in vielen der Nebenstraßen sind Stände und Zelte als Märkte aufgebaut. Es gibt viel Handwerkliches von hier zu bestaunen und natürlich auch zu kaufen. Wir laufen auch noch kurz zum Hafen, dort hat die AIDA Stella, ein Kreuzfahrtschiff angelegt. Wir treffen einige Leute mit Hunden und Levin will mit den Hunden spielen. Mit ein paar von den Hundehaltern unterhalten wir uns ein wenig und danach will er Karussell fahren.

Anschließend genehmigen wir uns eine Kleinigkeit zu Essen und zwei Bier sowie ein Wasser für Levin im 100Montaditos (Insider wissen Bescheid). Levin rennt über den Platz, ist total aufgedreht und spricht sämtliche Leute an, die Hunde haben, ob er den Hund streicheln darf. Da die Spanier ja grundsätzlich sehr kinderfreundlich eingestellt sind, darf er das in den meisten Fällen auch und ist offensichtlich sehr glücklich damit.

Wir gehen noch etwas durch die mittlerweile bunt beleuchteten Straßen und Levin wird langsam müde, was allerdings nicht gleichzeitig heißt, dass seine Energie nachlässt… Ich begleite die beiden noch zu ihrer Unterkunft und wir besprechen, dass wir uns morgen Vormittag auf der „Rastro – Rambla Azul“ bzw. im „Mercado De Nuestra Señora De Africa“ treffen.

Ich gehe zurück zur Cafeteria Demi, wo Martha und Bea sitzen. Andres und Enrique kommen kurz danach noch dazu. Nach kurzer Zeit kommt auch die Gruppe mit den Hunden angelaufen. Wir bleiben noch bis 23:30 Uhr sitzen und dann verabschiede ich mich von allen und gehe rauf in die Wohnung. Iker kommt ein paar Minuten nach mir heim. Wir wechseln noch kurz ein paar Worte und dann gehe ich ziemlich schnell schlafen.

Die letzte Nach bricht also jetzt an… No me gusta!!!

Lebkuchenhäuschen

Vormittags gehe ich ein bisschen in die Stadt. Heute ist der letzte Schultag und es sind einige Klassen unterwegs. Sie versammeln sich auf der Terrasse vom Meridiano und gehen ins Kino. Ich setze mich in ein Kaffee und genieße die Sonne bei einem Barraquito.

Kurz nach Mittag gehe ich zurück. Arancha hat Couscous mit Hühnchen gekocht und wir essen zusammen. Danach bereiten wir die Sachen für die Lebkuchenhäuschen vor. Um 16:00 Uhr kommen die Kids und wir legen los. Wie immer ist es ein großer Spaß für alle und die Ergebnisse können sich auch wieder sehen lassen.

Nachdem wir das „Chaos“ beseitigt haben, gehen wir runter ins Cafe und nehmen eins der Häuschen mit. Das sieht nach kurzer Zeit so aus:

Die Kids stellen Ihre Häuschen auf einen freien Tisch, bis sie abgeholt werden. Die anderen Gäste schauen alle darauf und sind begeistert. Die Kellnerin fragt mich, ob Sie eins von den Häuschen kaufen kann. Da wir eh eines übrig haben, bekommt Sie das, worüber sie sich riesig freut….

Auf dem Rückweg kaufen wir noch Brot; von Martha haben wir selbstgemachte Mojo bekommen, die gibt es jetzt noch mit frischem Brot zu futtern… Ich checke zwischenzeitlich noch schnell meinen Flug ein, denn leider geht es in zwei Tagen schon wieder zurück. Morgen kommen Susanne und Levin nach Santa Cruz, den genauen Treffpunkt machen wir aber morgen Vormittag erst aus.

Buenas Noches

Puerto de la Cruz

Heute habe ich mit Jutta ausgemacht, dass ich nach Puerto komme. Sie ist ja erst im Oktober hierher ausgewandert und will mir ihre Wohnung zeigen. Sie wohnt nicht weit vom großem Parkplatz am Hafen weg und hat einen direkten Blick aufs Meer. Die Wohnung ist ca. 50 m² groß und in sehr gutem Zustand; die Küche gefällt ihr nicht so gut, aber das lässt sich ja ggf. ändern. Ich montiere noch schnell die Lampe im Schlafzimmer, weil sie momentan sonst keinen Handwerker hier hat, der das macht.

Danach gehen wir runter zum Strand, es ist zwar wegen dem starken Wellengang heute rot beflaggt und Teile des Strandes sind auch abgesperrt, aber es ist sehr sonnig und so bleiben wir einige Zeit dort und genießen die Sonne so kurz vor Weihnachten. Anschließend lädt mich Jutta für die Montagearbeiten zum Essen ein, Wir fahren nach Los Realejos zur Guachinche El Pino. Dort treffen wir Julia, eine Bekannte von Jutta, die auch schon beim Essen letzte Woche dabei war. Nach dem Essen halten wir noch kurz beim Lidl, weil Jutta noch etwas einkaufen will. Ich setze Sie dann wieder an Ihrer Wohnung ab und fahre zurück nach Santa Cruz. Dort bekomme ich direkt einen Parkplatz vor dem Haus, von dem grade ein Auto wegfährt – Glück gehabt!

Ich gehe noch schnell über die Straße zur Cafeteria Demi, in der wir uns immer treffen; dort sitzen heute nur Martha und Bea, kurz darauf kommen noch Andres und ein Freund von ihm dazu. Wir reden ein bisschen. Arancha kommt kurz darauf mit Leire und den Hunden von der üblichen Runde zurück und wir gehen in die Wohnung. Leire hat morgen den letzten Schultag vor Weihnachten. Ich erzähle noch kurz von meinem heutigen Tag und dann gehen wir auch schon wieder schlafen.

Morgen ist schon wieder Freitag… So vergeht die Zeit…

Backtag… und Ikers Koffer ist wieder da

Ich stehe gegen 9:00 Uhr auf und Iker erzählt mir gleich als erstes, dass sein Koffer wieder da ist und er ihn am Flughafen abholen kann. Offenbar wurde er doch nicht gestohlen, sondern von jemandem mitgenommen und abgegeben, weil Iker ihn stehen hat lassen um sein Gepäck vom Gepäckband zu holen, was scheinbar länger gedauert hat. Er ist halt ein bisschen unaufmerksam manchmal… Aber Hauptsache es ist wieder alles da.

Nachdem er sich auf den Weg gemacht hat backe ich heute Lebkuchen, Vanillekipferl und die Teile für die Lebkuchenhäuschen am Freitag. Morgen bin ich ja mit Jutta in Puerto verabredet, da ist dann keine Zeit für sowas. Plötzlich ruft Susanne von der Finca an und fragt mich nach einem Rat – sie will heute mit Levin auch ein Lebkuchenhaus machen und möchte noch was zum „Kleber“ wissen… Die beiden kommen außerdem am Samstag/Sonntag nach Santa Cruz und Levin freut sich schon, mich wieder zu treffen.

Mittag kommt Iker mit seinem Koffer zurück und wir machen Arepas. Danach hat Arancha wieder Unterricht und ich backe weiter. Nachdem alle Schüler durch sind, gehen wir noch runter ins Cafe; alle probieren die Lebkuchen und Vanillekipferl und sind wie immer begeistert. Zurück in der Wohnung gibts noch was zu essen und dann gehts ins Bett.

Und so läuft die Zeit… Nur noch 4 Tage…

Iker kommt zurück

Heute kommt Iker, der Sohn der Familie, aus Holland zurück. Dort hat er jetzt ca. 2 Monate gejobbt. Ich gehe nach dem Aufstehen erst mal mit den Hunden raus. Danach mache ich mich auf in Richtung Lidl und zum Chinaladen, der direkt daneben ist. Ich streife durch die Gänge im Lidl, sehe den Gerstacker-Glühwein und die Nürnberger Rostbratwürstl im Regal und nehme noch Vanillezucker für die Vanillekipferl mit. Danach gehe ich zum Chino-Bazar und kaufe Socken und noch ein paar Kleinigkeiten, die hier sehr günstig sind.

Anschließend gehe ich noch ins Meridiano-Einkaufszentrum und setze mich dort oben auf die sonnige Terrasse. Ich schaue dem Treiben einige Zeit zu und gehe dann wieder zurück. Leire isst heute in der Schule, somit müssen wir heute kein Essen kochen. Iker ist mittlerweile gelandet und kommt gegen 13:00 Uhr heim. Am Flughafen in Teneriffa wurde ihm beim Warten auf sein Gepäck sein Handgepäckkoffer geklaut. Darin waren Kleider, Geschenke und sein Notebook. Das ist sehr ärgerlich und auch wenn er es sich nicht hat anmerken lassen, hat es ihn wohl doch sehr mitgenommen…

Arancha hat wieder Schüler heute und ich mache Bamberger Hörnchen. Nachmittags gehe ich dann – während der Teig im Kühlschrank ruht – nochmal in die Stadt. Im „100Mondaditos“ (treue Leser wissen Bescheid) trinke ich eine Cerveca und werde insgesamt von 4 Leuten angesprochen, die um Geld betteln. Einer hat angefangen mich um unos Centimos (ein paar Cent) zu bitten, als ich ihm signalisiert habe, dass ich ihn nicht verstehe kam er doch direkt mit der Frage in Englisch mit „please one Euro“ an…

Nach der Rückkehr backe ich die Bamberger. Danach gehen wir wie jeden Tag mit den Hunden runter auf den Platz, treffen die anderen im Cafe und bringen natürlich Bamberger zum Probieren mit. Die sind in kürzester Zeit aufgefuttert und nachdem wir mit den Hundebesitzern noch einige Worte gewechselt und Leire aufgesammelt haben geht es zurück in die Wohnung.

Leire begrüßt Iker nach der langen Zeit. Sie muss dann ins Bett und Iker und ich sitzen noch kurz im Wohnzimmer und unterhalten uns ein bisschen. Dann gehe ich auch schlafen.

Buenas Noches Amigos

Neue Woche und… Regen

Als ich aufstehe ist Arancha mit Leire schon unterwegs zur Schule. Ich trinke einen Kaffee und gehe dann los in die Stadt. Dort laufe ich durch den Mercado de Nuestra Señora de África. Ich telefoniere noch kurz mit Jutta in Puerto de la Cruz und mache mit ihr aus, dass wir uns am Donnerstag treffen. Anschließend gehe ich zum Plaza de España und laufe dann die Einkaufsstraßen wieder nach oben Richtung Stadion.

Unterwegs kaufe ich noch ein paar Dinge im Mercadona ein und schließlich bin ich gegen 12:30 Uhr wieder in der Wohnung. Arancha und Leire kommen kurz nach 13:00 Uhr zurück, dann gibt es Mittagessen – Kartoffel-Fleischeintopf.

Nach dem Essen muss Leire wieder in die Schule und ich will auch nochmal los, etwas durch die Stadt laufen. Allerdings fängt es jetzt gerade an zu regnen und so mache ich kehrt und gehe zurück in die Wohnung. Es regnet zwischendurch immer wieder ziemlich heftig. Also nutze ich die Zeit und lerne ein bisschen Spanisch, während Arancha einige Nachhilfeschüler hat.

Gegen 17:00 Uhr hat es aufgehört zu regnen und ich mache mich auf den Weg zum Mercadona, um die noch fehlenden Sachen zum Backen einzukaufen. Wenn das Wetter schon nicht zum Rausgehen ist, dann backe ich eben Lebkuchen oder so…

Im Supermarkt ruft mich Susanne – die noch verbliebene Mitbewohnerin von der Finca – an, weil sie evtl. am Wochenende nach Santa Cruz kommen will und fragt mich, ob ich da schon was geplant habe. Hab ich nicht! Wir verbleiben erstmal so, dass wir uns nochmal zusammenrufen, um genaueres auszumachen.

Nach dem Einkauf gehen wir mit den Hunden runter auf den Platz. Es ist immer noch regnerisch und sehr windig. Für Garachico haben Sie im Fernsehen wieder bis zu 6 Meter hohe Wellen angesagt. Den Ort hatte es im November 2018 auch so schwer erwischt…

Bei dem Wetter wollen alle schnell wieder heim. Wir suchen Leire, die mit Ihren Freunden unterwegs ist. Als wir uns den Kids nähern kommt plötzlich einer wie wild auf mich zugestürmt; es ist Juan-Carlos, der mich herzlich begrüßt. Er ist ganz schön gewachsen im Vergleich zum letzten Jahr…

In der Wohnung schauen wir noch etwas TV, nachdem Arancha Leire ins Bett gebracht hat. Mal sehen wie das Wetter morgen wird. Wenn es nochmal regnet, backe ich erst mal ein bisschen was.