Ein ganz normaler Mittwoch…

Ich wache um 9:00 Uhr auf,  der Himmel ist stark bewölkt. Arancha ist grade mit Leire unterwegs zur Schule. Iker kommt grade aus dem Bad. Nach einem Kaffee verlassen die beiden das Haus; Arancha muss zur Arbeit und Iker in die Universität – er studiert Logopädie.

Ich packe meine sieben Sachen und gehe los. Als erstes suche ich den China-Laden, in dem ich 2014 und auch die beiden Jahre danach, wenn ich kurz zu Besuch war, immer gestöbert habe. Am alten Standort ist er nicht mehr, nur das Firmenschild ist noch da. Das geht ja mal gar nicht… Im Fenster hängt ein Schild, dass der Laden zu vermieten ist und darüber, dass er umgezogen ist, ca. 200 Meter weiter in der Querstraße –  mit neuem Namen. Dort finde ich ihn schließlich auch und bin angenehm überrascht. Der Laden ist groß und übersichtlich, nicht mit so engen Gängen wie vorher.

Weiter geht’s zum Markt, wo ich mir am Stand der deutschen Bäckerei eine Breze und die ein kleines Roggenbrot (eher schon fast ein Brötchen) kaufe. Der Verkäufer spricht aber nur ein wenig deutsch, also reden wir kurz in spanisch ein paar Worte. Er fragt wo ich herkomme und erzählt, dass er schon mal in Frankfurt war. Die nächste Kundschaft kommt und wir verabschieden uns wieder.

Nach dem ganzen Rumlaufen brauch ich jetzt mal eine kleine Pause. Ich gehe also zum „Plaza de la Candelaria“ ins „100Montaditos“ (aufmerksame Leser werden es schon vom Montag und ggf. noch aus 2014 kennen).

Ich trinke ein Bier, schaue den Leuten auf der Straße zu und genieße das Wetter… Anschließend mache ich mich auf den Rückweg. Leire kommt kurz nach Eins aus der Schule und muss um kurz nach Zwei schon wieder zum Unterricht. Mittags gibt es gebratene Koteletts und Salat – was schnelles halt. Iker ist noch nicht da. Nachdem Arancha und Leire weg sind, mache ich mich auch nochmal auf den Weg. Ich muss ja noch für morgen einkaufen.

Als erstes gehe ich in einen Park (davon gibt es einige in der Stadt) und mache Siesta. Die Wolken haben sich etwas aufgelockert und die Sonne blitzt ab und zu durch. Es ist einfach genial am 7. Dezember kurzärmlig bei 22-24 Grad draußen zu sitzen. Ich könnte mich dran gewöhnen.

Danach laufe ich nochmal durch die Stadt, gehe den Rest für die Lebkuchenhäuser morgen einkaufen und bin schließlich gegen 17:30 Uhr zurück in der Wohnung. Arancha geht mit Leire grade raus um auch ncoh etwas einzukaufen und ich mache inzwischen den Teig für die Lebkuchenhäuser. Es werden 8 Stück und um 22:45 Uhr ist alles fertig gebacken. Noch schnell unter die Dusche und ab ins Bett.

Hasta mañana, amigos!