El Drago

Ich stehe um 8:00 Uhr auf, Martin sitzt schon auf dem Balkon, kommt aber nicht ins Internet. Anscheinend ist ein Server abgeschmiert, zumindest erscheint die Fehlermeldung, dass keine Antwort mehr kommt.

Wir gehen also um 8:30 zum Frühstücken, nachdem wir an der Rezeption Bescheid gesagt haben, dass wir nicht ins Internet kommen. Im Frühstücksraum ist ganz schön was los um diese Zeit… Nach dem Frühstück will ich noch ein Internet-Ticket holen, aber jetzt geht an dem PC, der die Dinger ausdruckt irgendwas nicht. Die Techniker sind informiert, ich soll später nochmal kommen.

Seit gestern Abend ist es ziemlich bewölkt, der Gipfel des Teide hängt total im Nebel. Die Temperaturen sind aber perfekt, nur die Sonne kommt halt nicht durch. Mal sehen ob es später noch etwas aufreißt…

Wir beschließen kurzfristig zum Drago Milenario zu fahren, dem ältesten Drachenbaum der Welt. Dort angekommen suchen wir uns einen Platz im Parkhaus und gehen in den Park. Nachdem wir den Drachenbaum, den Kräutergarten, die Mumie und ein paar andere Gewächse gesehen haben, machen wir uns langsam wieder auf den Rückweg. Wir tanken noch kurz (hier wird man übrigens an den Tankstellen noch bedient) und fahren dann die Serpentinenstrecke wieder zurück. Man muss von fast Meereshöhe bis auf ca. 1.150 m hoch, um dann wieder runter zu fahren. Die Straßen schlängeln sich durch erkaltete Lavafelder, deren Anblick teilweise atemberaubend ist.

Zurück im Hotel, wie soll‘s auch anders sein, gehen wir zum Mittagsbuffet und lassen dann den Nachmittag auf der Hotelterrasse ausklingen. Martin haut sich auf eine Liege und macht Siesta, ich lese ein wenig und chille auf der Terrasse.

Das Abendbuffet gibt wieder für jeden etwas her, heute gibt es neben Rinderbraten und Fleischbällchen in Madelsoße als Besonderheit einen Bereich mit verschiedenem Käse, diversen Wurstsorten und Tortilla, außerdem Gazpacho.

Das Wetter ist heute ziemlich drückend, es ist insgesamt sehr überzogen und fast windstill. Das ist sehr untypisch. Die Temperaturen sind allerdings bei gut 30 Grad.

Nach dem Essen wollen wir wie gewohnt auf die Hotelterrasse. Dort hat sich eine große Gruppe französischer Gäste ausgebreitet, die alle Stühle belegen…

Wir finden aber noch zwei Stühle in einer Ecke und als sich die Gruppe langsam auflöst, begeben wir uns wieder in gewohntes Terrain… 🙂

Nach ein paar Gin Tonic (Wolfgang) bzw. Wodka Cola (Martin) begeben wir uns aufs Zimmer und lassen den Tag auf dem Balkon ausklingen. Es frischt jetzt deutlich auf, der Wind nimmt zu.

Morgen geht’s mit dem U-Boot auf Tauchgang. Sofern wir wieder auftauchen werde ich weiter berichten.

Buenoo!