Freitag, 07.09.2012

Die Sonne weckt mich mit ihren Strahlen und ich stehe gegen acht Uhr auf. Vom Rest ist noch nichts zu hören und zu sehen.

Ich schreibe an meinem Reisetagebuch und gehe um 9:30 Uhr nach unten. Dann bereite ich mit Zsuzsa das Frühstück vor und wir kochen Letscho dafür. Um ca. 10:00 Uhr kommen Sebastian und Juliane zum Frühstück.

Wir haben für heute nichts Besonderes vor. Also chillen wir nach dem frühstücken etwas in der Sonne. Es ist gemütlich unter den Bäumen auf der Liege und so verbringen wir einige Zeit mit „Nichtstun“. Juliane beschäftigt spielt etwas Nintendo DS und liest mein Reisetagebuch von Lanzarote aus dem letzten Jahr. Am Nachmittag fahren wir nochmal nach Csorna. Wir müssen unsere Postkarten zur Post bringen und ein Paket aufgeben. Danach fahren wir noch zum Eisenwarenhandel und zum Tesco-Markt und kaufen Salami und Hochprozentiges als Mitbringsel für Daheimgebliebene. Außerdem finden sich noch ein paar Kleidungsstücke, die wir günstig erwerben.

Nachdem wir wieder in Rábatamási sind, laden wir erst mal unsere Einkäufe aus. Danach geht es wieder gemütlich zu, es gibt (Eis-)Kaffee und Kuchen und wir chillen weiter. Am frühen Abend, gegen halb Sechs kommt noch ein Handwerker vorbei, der sich die Wasserleitung in der Küche ansehen soll. Seit kurzem wird dort an der Ecke die Wand feucht. Er klopft den Putz an der Stelle weg. Dort sind Rohrverschraubungen mit dem Auslass für die Spülmaschine und es stellt sich heraus, dass offenbar hier ein Leck ist. Er telefoniert und fährt dann los, um die benötigten Teile zu holen. Um kurz nach Sieben ist alles fertig. Die neuen Verschraubungen und ein Stück neues Rohr sind eingesetzt und es tritt kein Wasser mehr aus. Für die ganze Arbeit und das Material verlangt er zusammen 6500 Forint. Das sind umgerechnet etwa 25 €.

Währen dieser Zeit holt Sebastian den Rasentraktor aus dem Häuschen und wir versuchen ihn zum Laufen zu bekommen. Allerdings macht er trotz Überbrückung keinen Mucks. Da scheint wohl noch was anderes nicht zu stimmen… Leider können wir die Batterie und den Rest der Elektrik nicht weiter testen, denn wir haben kein Messgerät dabei. Also brechen wir das „Projekt Rasentraktor“ wieder ab und fahren das Teil wieder ins Häuschen.

Nachdem der Rest des Bauschmutzes weggewischt ist, stellen wir den Unterschrank wieder an seinen Platz und beginnen das Abendessen herzurichten. Es gibt noch den Rest des Nudelauflaufs und Juliane macht einen Salat dazu. Sebastian und ich öffnen noch das Ventil des aufblasbaren Pools (so einer vom Typ „größeres Planschbecken“), damit das Wasser ablaufen kann und wir den morgen zusammenräumen können.

Nach dem Abendessen gehen wir nach oben. Wir sitzen bei einem Caipirinha noch bis etwa 23:30 Uhr am Tisch und reden über Dies und Das, bevor wir ins Bett gehen. Damit findet auch der sechste Tag sein Ende. Morgen müssen wir das Gröbste im und am Haus zusammenpacken, weil wir ja am Sonntag alle abreisen.