Loro Park (Loro Parque) – Café Vista Paraiso – Hotel !Update!

Wir stehen gegen 7:00 Uhr auf und fahren nach dem Frühstück gegen 8:30 Uhr los. Als erstes machen wir einen kurzen Tankstopp, sonst könnte es nämlich knapp werden mit dem Sprit. Ach ja: Der Liter Benzin kostet hier zwischen 87 und 91 Cent! 🙂

Bis zum Loro Park sind es ca. 100 km. Wir kommen gegen 10:00 Uhr an und finden in der Zufahrtsstraße einen Parkplatz. Von dort laufen wir die ca. 500 m zum Eingang. Das Parken auf dem Parkplatz des Loro Parks würde 4,00 Euro kosen… Das sparen wir uns also schon mal. Es reicht auch noch der Eintritt von 34,00 Euro. 🙁

Wir laufen also los und gehen als erstes bei den Gorillas und den Schimpansen vorbei. Bei den Schimpansen gibt es Junge, entsprechend ist der Andrang… Danach geht’s zum „Planet Pinguin“. Diesmal ist auch im natürlichen Lebensraum der Pinguine Sommer, also ist alles schön hell (bei meinem Besuch vor 2 Jahren war das anders, siehe Tagebuch 2013).

Nach den Pinguinen gehen wir noch ins „Aquario“ mit allerlei Aquarien und dem Haifischtunnel. Im Anschluss geht’s in die Voliere, danach an diversen Papageien vorbei zu den Orcas. Wir wollen uns die Show um 11:45 Uhr ansehen.

Die Details der verschiedenen Loro Park Bereiche stehen schon im Tagebuch 2013, also wiederhole ich sie hier nicht nochmal.

Neu ist das „Aqua Viva“, in dem es wohl um die Zucht von Meeresbewohnern geht. Man kann z.B. kleine Quallen sehen. Da die Orca-Show gleich losgeht, und mich das jetzt eh nicht soo brennend interessiert, wird es hier also nur ein Schnelldurchlauf.

Die Orca-Show ist wieder genial, die Leute in den vorderen Reihen werden wieder schön nass gespritzt. 🙂
Nach der Show laufen wir noch in Ruhe durch den restlichen Park und machen uns dann auf zum Auto (welches schön in der prallen Sonne steht und dementsprechend aufgeheizt ist).

Wir fahren noch ein kleines Stück weiter Richtung Icod, bis zum Playa del Socorro. Martin hat seine Badeklamotten dabei und stürzt sich kurz mal in die brechenden Wellen. Es sind einige Leute da, die am Strand liegen und sich sonnen oder sich in die Wellen schmeißen. Es ist 31 Grad warm, das Wasser hat ca. 24 Grad.

Abschließend wollen wir noch im Café Vista Paraiso in Santa Ursula vorbeischauen. Ein Bekannter von Martin kennt die Besitzerin und hat schöne Grüße für sie mitgegeben. Leider ist die Besitzerin nicht da, nur eine Angestellte. Also trinken wir nur schnell einen Kaffee und fahren weiter nach Hause. Um 15:00 Uhr kommen wir am Hotel an und holen uns noch eine Kleinigkeit zu essen (das Mittagsbuffet ist bis 15:30 geöffnet).

Nach dem verspäteten Mittagessen verbringen wir den Rest des Nachmittags auf der Hotelterrasse im Poolbereich. Ich gehe noch kurz in einen kleinen Supermarkt, wenige Meter vom Hotel entfernt. Eigentlich ist es eher ein „Tante-Emma-Laden“, aber hier heißt das eben „Supermarket“. Ich wollte Postkarten kaufen und was finde ich…??? Öttinger Hell in Dosen…

Ich kaufe also die Postkarten sowie Briefmarken und gehe wieder ins Hotel zurück. Wir gehen dann noch die Straße runter zum Hafen und sehen dort das U-Boot, mit dem wir am Montag auf Tauchgang gehen werden. Außerdem gibt es gleich neben dem Hafen auch eine kleine Badebucht, die aber sehr steinig ist.

Zurück im Hotel stellen wir fest, dass wir neue Matratzen bekommen haben. Scheinbar wurden heute alle Matrazen im Hotel getauscht, weil ein großer LKW im Hof jede Menge alter Matratzen auflädt und auch in den Gängen noch teilweise alte Matratzen stehen. Jetzt geht’s erstmal unter die Dusche, dann ist schon wieder Abendessenzeit… Das ist ein einziger Ess-Marathon hier… Wo das wohl endet…

Nach dem wieder mal extrem umfangreichen Buffett, heute – neben den üblichen Speisen – mit Paella, Muscheln, Lamm und Kaninchen, geht’s – wie soll‘s auch anders sein – auf die Hotelterrasse. Es müssen Karten geschrieben und der Reisebericht vervollständigt werden. Aufgrund der hereinbrechenden Nacht mit der damit verbundenen Dunkelheit wurde das Kartenschreiben allerdings auf morgen vertagt.

Nun kann der Tag gemütlich ausklingen. Wir nehmen also noch ein paar Drinks zu uns. In der Hotelbar tritt ein Zauberer auf und draußen sind einige Kinder am spielen. Die beiden Billardtische sind auch fast immer belegt. Martin verabschiedet sich gegen 22:00 Uhr. Ich bleibe noch etwas sitzen und schaue beim Billardspielen zu. Es scheint, dass an beiden Tischen eine Familie aus Spanien spielt (Eltern, 2 Kinder und die Oma). Der größere der beiden Jungs (ich schätze ihn mal so auf 13-14 Jahre) spielt ziemlich gut, soweit das mit den Queues und auf den Tischen eben möglich ist… Er spielt mit seiner Abuela (Oma) und gewinnt fast immer; nur beim letzten Spiel versenkt er die schwarze Kugel im falschen Loch und macht eine Grimasse… 🙁

Es ist jetzt 22:45 und ich gehe auch ins Zimmer. Genug für heute…

Sonnige Grüße an alle Daheimgebliebenen