La Gomera

Heute geht es ohne Frühstück los. Wir werden nämlich schon um 7:00 Uhr abgeholt. Es geht zuerst mit einem kleinen Bus nach Las Americas, wo wir gegen 7:40 Uhr ankommen. Dort warten schon die Jeeps (Landrover und Toyota). Einige kommen noch nach und nach an. Wir waten bis kurz nach 8:00 Uhr, werden von unserem Reiseführer begrüßt (er ist aus den Niederlanden) und in einen Jeep verfrachtet. Wir sitzen zu dritt hinten auf den Seitlichen Sitzplätzen. Neben unserem Fahrer – Massimo – sind noch 7 Passagiere im Jeep.

Nun geht es weiter zum Hafen von Los Cristianos. Die Jeeps fahren auf die Fähre, wir bekommen unsere Tickets und gehen ebenfalls auf die Fähre, die um 9:00 Uhr ablegt.

Die Überfahrt ist ruhig und wir laufen nach ca. 40 Minuten Fahrt im Hafen von San Sebastian de La Gomera ein und fahren in den Jeeps von der Fähre.

Nun geht die Tour quer durch die Insel. La Gomera ist die zweitkleinste Kanareninsel (nur El Hierro ist noch kleiner) und misst ca. 24 km im Durchmesser (sie ist fast rund). Aktuell leben ca. 20.000 Menschen auf der Insel.

Wir halten an mehreren Stellen an, erfahren Details zur Insel und machen Bilder. Unser Reiseführer ist ein lustiger Kerl, jedes Mal wenn wir aussteigen ruft er: „Deutschis“ und alle deutschsprachigen Teilnehmer laufen zu ihm.

Nach dem Besuch einer Bananenplantage und Stopps an einigen Aussichtspunkten geh es zum Mittagessen in ein typisches einheimisches Lokal. Es gibt eine gelbe Zucchinisuppe als Vorspeise. Zum Hauptgang gibt es Hähnchen mit Reis und Papas Arrugadas mit Mojo Rojo. Das Dessert besteht aus Eis und einer Banane.

Im Anschluss an das Essen bekommen wir noch eine Vorführung der Pfeifsprache „El Silbo“, die schon früher von den Einwohnern Gomeras „gepfiffen“ wurde und die nun seit 2008 wieder an den Schulen unterrichtet wird.

Weiter geht es in teilweise rasantem Tempo durch die Serpentinen La Gomeras und durch enge Gassen in den urigen Dörfern. In der „La Laguna Grande“ im Nationalpark Garajonay machen wir wieder halt. Dort gibt es ein paar Wege durch den Lorbeerwald und ein Café, in dem wir einen Barraquito (kanarische Kaffeespezialität mit Kondensmilch, Kaffee, Milchschaum und Licor 43) trinken. Schmeckt nicht übel, mir persönlich ist es aber zu süß.

Wir fahren über ein paar weitere Stopps wieder nach unten zum Hafen. Kurz vor 16:00 Uhr werden wir am Eingang zur „Altstadt“ abgesetzt und haben nun freie Zeit. Um 17:00 Uhr müssen wir wieder an der Fähre sein. Wir laufen kurz durch die Gassen, schauen uns die Kirche an und trinken eine Kleinigkeit. Um 17:00 Uhr stehen wir dann an der Fähre und warten, bis wir einsteigen können.

Nachdem die Fähre um 17:30 Uhr ab- und um 18:20 Uhr in Teneriffa wieder angelegt hat, werden wir mit dem Jeep direkt zum Hotel gebracht, wo wir um 19:00 Uhr ankommen.

Nun geht es noch zum Buffet (heute gibt es viel asiatisches Zeugs – Sushi, Frühlingsrollen, Nasi Goreng, mehrere Hühnchen- und Schweinefleisch-Gerichte mit Curry, allerlei Meeresungeziefer, etc.).

Wir besprechen bei Cappuccino, Vino Tinto/Rosado und Sangria noch den morgigen Tag, für den wir einen Ausflug in den Loro-Park geplant haben und begeben uns dann in unsere Zimmer. Ein langer, aufregender aber interessanter Tag geht somit zuende.