Mittwoch, 05.09.2012

Ich stehe um 8:00 Uhr auf und schreibe mein Reisetagebuch. Um 9:00 Uhr folgt der Rest der Urlaubsmeute. Dann geht’s zum Frühstück, welches sich verzögert, weil Sebastian um mittlerweile 9:30 Uhr mit seiner Morgentoilette noch immer nicht fertig ist.

Nach dem Frühstück legt sich Juliane noch etwas hin. Sebastian und ich machen uns daran aufzuschreiben, was wir alles brauchen. Wir wollen am Haus das ein- oder andere reparieren oder instand setzen. Wir fahren also zusammen mit Zsuzsa nach Csorna. Juliane bleibt zuhause. Es geht wieder auf den Kraterparkplatz. Dort gibt es einen Elektroladen, wo wir Kabel und Klemmen besorgen. Im Esszimmer soll eine neue Lampe angebracht werden. Wir gehen weiter um die Ecke zu einem Lampengeschäft und erstehen eine zweiflammige Deckenlampe. Sie ist aus Metall, dunkel gehalten, mit Verzierungen sowie Dekosteinen und in den Lampenschirmen sind Ornamente ausgeschnitten. Dann geht es noch in einen Laden in dem es Haushaltswaren wie auch Schrauben und Handwerkerbedarf gibt. Ein Laden wie ich ihn von früher bei uns auch noch kenne. Schön, so was nochmal zu sehen, in Deutschland sind solche Läden vermutlich ausgestorben. Wir holen noch etwas Lebensmittel im Tesco-Markt und dann geht es wieder zurück.

In Rábatamási angekommen, können wir nicht mehr in die Straße zum Haus einfahren, weil der Bagger alles davor aufgegraben hat. So müssen wir hinten rum über einen Trampelpfad fahren und erreichen so das Haus. So ist das hier… Nachdem wir ausgeladen haben machen wir kurz eine kleine Brotzeit und fangen dann mit unseren Arbeiten an. Sebastian repariert die Haltestange in der Dusche und ich die Fliegenschutztür am Eingang. Dann montieren wir die neue Deckenleuchte über dem Esstisch und noch zwei schon vorhandene IKEA-Leuchten über der Küchenarbeitsfläche. Ich schließe die Kabel an und es funktioniert alles, was ich auch nicht anders erwartet habe. Im Anschluss schmieren wir noch die quietschenden Türen und  ändern eine Gardinenstange ab. Ich schmeiße mich nach getaner Arbeit noch schnell unter die Dusche. In der Zwischenzeit haben Zsuzsa und Juliane das Abendessen vorbereitet. Es gibt Suppe, Nudelauflauf mit Zucchini und Champignons und Tomate-Mozzarella. Zum Abschluss Maronenpüree mit Schlagsahne.

Nach dem Abendessen setzen wir uns noch auf die Terrasse und lassen den Abend bei einem Bier ausklingen. Es ist noch angenehm warm und so sitzen wir bis ca. 22:00 Uhr draußen. Sebastian und Juliane verschwinden gegen 22:15 im Bett und ich schreibe noch etwas am Tagebuch. Morgen wollen wir nach Budapest. Um 23:00 verkrümle ich mich auch in meiner Kemenate. Tag vier geht damit zu Ende.