Puerto de la Cruz

Nach dem Aufstehen gehe ich mit Iker und den Hunden eine Runde im Park spazieren. Iker fährt danach nochmal nach Güimar. Plötzlich klingelt mein Handy und Alex ruft an. Er fragt mich, ob ich nach Puerto de la Cruz kommen will? Nachdem ich nichts anderes vorhabe, sage ich zu.

Ich packe also meine sieben Sache und mache mich auf den Weg. Es sind ca. 35 km bis dahin. Parken ist in Puerto de la Cruz etwas schwierig, es gibt einen großen kostenlosen Parkplatz am Hafen, dort stelle ich das Auto ab und laufe in die Stadt. Wir treffen und am Eingang vom Lago Martianez – den Meeresschwimmbecken. Das ist eine sehr große und gepflegte Anlage mit mehreren Schwimmbecken, die mit Meerwasser gefüllt sind. 

Alex ist mit einer Bekannten aus München dort; wir genießen die Sonne, trinken zwischendurch ein Bier und verlassen die Anlage dann kurz vor 18:00 Uhr. Im Anschluss gehen wir noch nach La Paz ins Restaurant „Minigolf“. Jutta, die Bekannte von Alex, hat Jesus – einen einheimischen Freund mit dabei. La Paz ist ein Ortsteil von Puerto de la Cruz und wird auch das „deutsche Viertel“ genannt. Hier sind sehr viele deutsche Auswanderer oder Überwinterer ansässig. Wir gehen zu Fuß, das bedeutet 230 Treppenstufen nach oben… Der Ausblick ist dafür überwältigend:

In den Kneipen sind fast überall Live-Musiker, die für Unterhaltung sorgen. Es kommt auch noch Elke – ebenfalls eine Auswanderin aus Hannover – hinzu, die mittlerweile 1,5 Jahre hier lebt. Wir haben sehr interessante Gespräche und auch Jesus taut – nach anfänglicher Zurückhaltung – immer mehr auf und versorgt uns mit Informationen. Er hat z.B. früher in La Gomera in dem Hotel gearbeitet, in dem Angela Merkel immer Urlaub macht.

Nach dem Essen gehen wir – diesmal an der Straße entlang – wieder in die Altstadt. Dort gibt es noch sehr schöne alte Kolonialhäuser mit den typischen kanarischen Holzbalkonen. Jutta und Jesus verabschieden sich und Alex und ich gehen noch in eine Bar und trinken ein Bier. Danach mache ich mich wieder auf den Rückweg. Um Mitternacht bin ich zurück in Santa Cruz und finde direkt in der Straße vor den Haus einen freien Parkplatz. So nimmt ein Interessanter Tag sein Ende.