Samstag, 08.09.2012

Um 7:30 Uhr blitzt mir im Bett die Sonne ins Gesicht und ich verschwinde unter der Dusche. Danach schreibe ich wie üblich an meinem Reisetagebuch. Um 8:45 Uhr sind erste Lebenszeichen der beiden anderen zu vernehmen.

Nach dem Frühstück beginnen wir das restliche Wasser mit einer Tauchpumpe aus dem Pool abzupumpen. Sebastian nutzt das Wasser um die umliegenden Bäume zu gießen. In der Zwischenzeit pflücke ich Äpfel und grüne Walnüsse von den Bäumen. Nachdem der Pool leer ist schleifen wir ihn nach vorne zur Terrasse, damit er trocknet. Den darunter liegenden Teppich ziehen wir ebenfalls zum Trocknen in die Sonne.

Anschließend will Sebastian noch den Rasen vor dem Haus mähen. Der Rasentraktor hat jedoch ein plattes Vorderrad und so muss er den normalen Motormäher benutzen. Juliane stößt sich in der Zeit, in der wir im Garten zugange sind, den kleinen Zeh am Schrank an.

Den Rest des Tages verbringen wir auf den Liegen im Garten, zwischendurch legen wir den Teppich zusammen und räumen ihn in den Lagerraum. Juliane ist mittlerweile auch wieder auf den Beinen. Der Zeh hat sich offenbar wieder beruhigt, es scheint also nichts Schlimmeres zu sein.

Gegen 16:45 Uhr beginnt Juliane damit das Abendessen zuzubereiten. Es gibt gefüllte Paprikaschoten. Ich mache die Fleischmasse und werde danach sofort aus der Küche „verbannt“. Also gehe ich wieder raus auf die Liege und genieße das schöne Wetter. Der Himmel ist nahezu wolkenfrei und die Sonne scheint.

Um 18:30 Uhr fährt Zsuzsa nach Csorna um die Oma zu holen. Ich nutze die Zeit und schreibe wieder am Tagebuch. Die beiden sind um 19:15 Uhr wieder zurück, die gefüllten Paprika sind fertig, der Reis dazu auch. Oma hat auch etwas gekocht. Sie hat ungarisches Paprikahuhn und Nockerln dabei und als Nachtisch noch Quarkkuchen.

Nach dem Essen machen wir noch ein Feuer im Aztekenofen und lassen den letzten Abend bei sternenklarem Himmel und angenehmen Temperaturen mit Bier und Caipirinha ausklingen. Ich habe noch nie so viele Sterne zugleich am Himmel gesehen und auch die Milchstraße war sehr deutlich zu erkennen. Um 22:45 Uhr fährt Zsuzsa die Oma nach Hause. Es gibt eine herzliche Verabschiedung und wir räumen noch ein paar Kleinigkeiten weg bevor wir uns nach oben begeben um ins Bett zu gehen. Morgen wollen wir gegen Zehn losfahren, damit wir nicht zu spät daheim sind. Somit ist der siebte und eigentlich letzte Urlaubstag auch vorbei.