Samstag, 29.10.2011

Ich schlafe bis dreiviertel neun. Um 9:15 bin ich beim Frühstück. Ich treffe die beiden Holländer wieder, sie sitzen direkt am Nachbartisch. Sie erzählen mir, dass sie morgen zum Teguise-Markt fahren und fragen ob ich auch mit dabei bin. Ich weiß es noch nicht und sage das ebenso. Nach dem Frühstück nutze ich die heute vorhandene Sonne um mich etwas in dieselbe zu legen. Ab und zu verdunkeln graue Wolken die Sonne für etwa zehn Minuten. Das kann man mal so hinnehmen. Danach gehe ich zum Strand hinunter. Dort ist einiges los, es wird gegrillt und gefeiert und vor allem die Kinder haben Spaß mit den an den Vulkansteinen brechenden Wellen. Ich gehe eine Weile am Strand entlang und schaue dem Ganzen zu. Dann begebe ich mich gegen 13:45 Uhr wieder Richtung Hotel. Ich esse etwas zu Mittag und begebe mich nochmal auf mein Zimmer. Dort schreibe ich meine Postkarten, die Marken habe ich schon am Vormittag im Kiosk geholt, und schmeiße die Karten in den Postkasten. Sicher werde ich vor den Karten zuhause sein, aber das ist ja meistens so…

Ich begebe mich wieder mit meinem Buch in der Hand zur Poolbar. An der Treppe kommt mir ein etwa 14-jähriger Junge mit blutiger Zehe entgegen. Es ist ein Engländer, der zwei Zimmer neben mir wohnt. Ich helfe ihm erst mal mit einem Papiertaschentuch aus, damit er nicht alles voll Blut tropft. Kurz darauf hat er seinen Zeh verpflastert und ist wieder unterwegs. War also offenbar nichts Dramatisches. Ich lese also ein paar Kapitel, trinke ein paar Tonic-Water und beschließe, dass ich morgen auch mit auf den Markt fahre. Ich melde mich also an der Rezeption dafür an. Um 8:45 Uhr werden wir mit dem Bus abgeholt, um 12:00 Uhr fährt der Bus wieder zurück.

Zurück im Zimmer schreibe ich das heute Geschehene erst mal auf. Dann gehe ich noch auf einen Kaffee in die Hotelbar. Es ist bereits 18:45 Uhr und das Abendbuffet steht bereit. Kurz nach mit trifft auch das holländische Ehepaar ein. Wir haben die gleichen Plätze wie beim Frühstück, allerdings vertauscht. Wir besprechen und kurz, dass ich morgen ebenfalls mit zum Markt fahre und holen uns dann unser Essen. Putenbraten gibt es heute, Reis, Eiersalat, u.v.m. Bei den Braten und allgemein beim Würzen können die Lanzerotinos noch was lernen, ansonsten kann man aber über das Essen insgesamt nicht klagen.

Nach dem Essen hole ich meine Kamera und gehe gegen 19:45 Uhr nochmal zum Strand. Es wird jetzt schon dunkel, aber es ist wenig Wind und es hat etwa 24 Grad. Am Strand sind jetzt die Einheimischen zugange. Sie grillen, machen Feuer und feiern. In einer nahegelegenen Kneipe ist Live-Musik. Ein Gitarrist spielt Rocklieder. Die Klassiker wie „Proud Mary“, etc. Ich setze mich, nachdem ich am Strand etwas entlang gelaufen bin, auf eine Steinmauer, schaue den Wellen zu und lausche der Musik. Dort verbringe ich insgesamt eine gute Stunde und gehe dann zurück zum Hotel. Ich brauche etwa 15 Minuten für den Weg. In meiner Tasche habe ich ein paar kleine Vulkansteine, die ich im Sand aufgelesen habe. Die bringe ich erst mal ins Zimmer und begebe mich dann noch kurz in die Hotelbar zum allabendlichen Ausklang.

Ein ruhiger, aber dennoch beeindruckender fünfter Tag ist damit zu Ende.