Santa Cruz – Schreck im Aufzug

Nach dem morgendlichen Brotbacken und dem anschließenden Frühstück fahre ich los Richtung Santa Cruz. Ich habe heute mit Arancha, Iker und Leire ein Treffen ausgemacht.

Als ich ankomme kommt mir Loli entgegen und begrüßt mich. Sie überlegt, nächste Woche zu kochen und mich einzuladen, genaueres weiß sie aber noch nicht. Arancha, Iker und Leire kommen aus den Haus und wir begrüßen uns – außerdem ist noch Leires Freundin Romy zu Besuch – und wir fahren weiter nach Candelaria in ein kleines Restaurant. Seit gestern gilt hier eine Begrenzung von 4 Personen pro Tisch im Restaurant – wir sind zu fünft… Arancha verhandelt mit dem Gastwirt und wir können zu fünft an einen Tisch. Wir bestellen wie hier üblich mehrere Gerichte und jeder bekommt einen leeren Teller dazu, so dass jeder von allem etwas essen kann.

Nach dem Essen fahren wir wieder zurück. Arancha hat geplant mit Leire und Romy sowie Dani – einem Freund der beiden – nachmittags Batik-T-Shirts zu machen. Ich helfe etwas mit und es sind sehr schöne Exemplare dabei rausgekommen:

Anschließend schnappen wir uns die Hunde und wollen runter ins Cafe. Wir steigen in den Aufzug und drücken die Taste für das Erdgeschoss. Der Aufzug fährt los und stoppt wieder mit der Anzeige „-1“ (man kann bis in die Tiefgarage runter fahren), allerdings öffnet sich die Türe nicht. So stehen wir also zu fünft mit zwei Hunden im Aufzug und es tut sich nix. Dani fängt an zu weinen und bekommt etwas Panik. Wir beruhigen ihn und Arancha schafft es plötzlich, die Aufzugstüre mit den Händen etwa zur Hälft aufzuschieben, so dass wir nacheinander raus können. Die Kabine ist doch einfach mal ein Stockwerk tiefer gefahren als wir wollten und ist dann nicht richtig stehen geblieben (sie war gut 5 cm unter dem Bodenniveau zum Stehen gekommen und hat dann nicht weiter reagiert). Dani ist immer noch ziemlich fertig, wird aber jetzt ruhiger. Wir gehen also die eine Treppe nach oben und zum Cafe. Dort sitzen Martha, Andres, Enrique und die anderen Freunde schon zusammen und ich werde freudig begrüßt. Ich trinke noch ein alkoholfreies Bier und mache mich nach etwas Smalltalk – im wesentlichen geht es hier auch bei fast allen um die sinnlosen Corona-Maßnahmen – dann auf den Rückweg zur Finca – man muss hier auch ab 23 Uhr zuhause sein (nächtliche Ausgangssperre. Es regnet leicht und ich komme um 21:30 Uhr an. Es scheinen schon alle im Bett zu sein, denn es sit alles dunkel. Also gehe ich auch in mein Zimmer und trinke noch einen Rotwein, bevor ich mich schlafen lege.

Hasta mañana