Sonntag, 30.10.2011

Aufstehen um 7:45 Uhr. Heute Nacht war Zeitumstellung, also eine Stunde länger zu schlafen. Kurz nach 8:00 Uhr bin ich beim Frühstück. Um kurz nach halb Neun gehen wir zum Hoteleingang, wo um 8:45 Uhr der Bus abfährt. Wir fahren etwa 20 Minuten nach Teguise.

Die ganze Stadt ist ein Markt. Es sind einige offenbar deutsche Gewebetreibende, vor allem mit Essensständen, anwesend. Es gibt Franziskaner Weißbier, Thüringer Rostbratwürste und allerlei andere Sachen. Ich schlendere also über den Markt. Bei einigen Ständen wird man schon fast genötigt etwas zu kaufen. Es sind viele Peruaner und Afrikaner da, die Ihre Ware feilbieten. An mehreren Stellen wird Musik dargeboten. Ich höre ein bisschen zu, probiere etwas Wein, der auf der Insel hergestellt wird und nehme mir eine Flasche mit. Es wird viel Kleidung angeboten und allerlei Nippes, den eigentlich keiner braucht. Nach knapp drei Stunden finden sich um 12:00 Uhr alle wieder am Bus ein. Gegen 12:30 sind wir wieder im Hotel. Ich gehe noch etwas an die Poolbar und lese mein Buch weiter. Danach hole ich mir etwas Pasta und einen Salat am Mittagsbuffet. Das fieseste sind die vielen süßen Kuchen und Leckereien, die am Nachtischbuffet stehen. Ich bin immer noch am Rätseln woraus diese locker-fluffigen Cremes bestehen, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen immer mit dabei sind. Also einen kleinen Kuchen und einen Löffel Creme und einen Espresso zum Nachtisch und danach zur Siesta.

Ich begebe mich erneut an die Poolbar und lese mein Buch zu Ende. Es waren ca. 450 Seiten. Ich bleibe bis kurz nach 18:00 Uhr und gehe um 18:30 Uhr ins Restaurant zum Abendessen. Danach laufe ich nochmal runter zum Strand. Es wird heute ja schon eine Stunde früher dunkel. Ich bleibe etwa eine Stunde. Es ist extrem entspannend, im Halbdunkeln am Meer zu sitzen, den Geräuschen zu lauschen und den Wellen zuzusehen, wie sie am Strand brechen. Zurück im Hotel checke ich kurz meine eMails und finde mich dann zum Tagesabschluss in der Hotelbar ein. Um 23:00 Uhr bin ich wieder auf meinem Zimmer. Somit ist auch der sechste Tag vorbei.