Sonntag

Ich höre gegen 1:30 Uhr jemanden in die Wohnung kommen, das wird wohl die „Gastmutter“ sein… Ich schlafe danach gleich wieder ein.

Morgens stehe ich gegen 10:30 Uhr auf. Nun kommt es zum ersten Zusammentreffen mit Arancha, so heißt die „Gastmutter“. Eine nette Frau. Sie spricht natürlich hauptsächlich Spanisch und das in einem atemberaubenden Tempo. Aber auch etwas Englisch, also kann man sich zwischendurch damit behelfen.
Als erstes bekomme ich eine kurze Wohnungs- und Kücheneinweisung, damit ich weiß wo alles ist. Dann noch ein wenig Small-Talk, soweit wir das hinbekommen… 🙂

Gegen 13 Uhr mache ich mich auf in die Stadt. Ich gehe als erstes mal den Weg, den ich zu meiner „Schule“ habe. Dann laufe ich durch die Straßen und Gassen, in denen es von kleinen Cafes und Bars nur so wimmelt. Ich entscheide mich zu einem Kaffee und einem Eis in einem kleinen Cafe am Hafen. Die Tasse Kaffe (aus der Siebträgermachine) kostet hier 1,20 €. Das Eis wird nicht in Kugeln ausgegeben, sondern mit einer Art Spachtel direkt in die Tüte bzw. den Becher gegeben. Geschätzt sind das pro „Spachtelauftrag“ 2-3 Kugeln.

Auf dem Rückweg genehmige ich mir noch zwei Bier in einer „Cervecería“. Auf den Krügen sind keine Eichstriche, aber ich schätze dass es 0,4 l Inhalt sind. Das ganze kostet 1,00 € (in Worten: Ein Euro). Aber nur Sonntags und Mittwochs, sonst 1,50 €. 🙂

Wieder zurück gibt es Nudeln und Omelette zum Abendessen und die Kinder treffen ein. Der Junge heißt Iker und er ist ziemlich groß und schlank. Die Tochter hat den Namen Leire. Wir begrüßen uns und sitzen später noch ein wenig vor dem Fernseher, wobei ich nur stellenweise einzelne Worte verstehe. Dann klären wir noch schnell den morgigen Tag. Um 23:45 gehe ich dann ins Bett.