Tauchgang

Nach dem Frühstück sitzen wir etwas auf dem Balkon und surfen im Internet. Der Tauchgang ist für 11:00 Uhr gebucht – für 10:00 Uhr haben wir leider keine Tickets mehr bekommen. 🙁

So gehen wir also gegen 10:15 Uhr los, bis zum Hafen sind es nur wenige hundert Meter. Allerdings liegt das U-Boot ganz hinten im Hafen… Da wir Online reserviert haben bekommen wir schnell unsere Bordkarten und außerdem einen Rabatt von 15%.

Um 10:45 Uhr besteigen wir das U-Boot über eine der beiden Luken. Im Inneren ist es überraschend geräumig. An beiden Seiten sind drehbare Sitze vor den großen Bullaugen.

Wir fahren nach einigen Hinweisen und Informationen los. Das Boot taucht langsam unter, auf kleinen Monitoren sieht man das Bild, das von den oben am Boot angebrachten Kameras aufgenommen wird.

Wir tauchen bis auf ca. 30 Meter, dort verweilen wir einige Zeit und zwei Taucher schwimmen außen am Boot entlang und „spielen“ mit den Mantarochen. Es ist schön anzusehen, wie majestätisch diese Tiere sich bewegen. Danach fahren wir weiter, man sieht Klippen, versunkene Schiffe und natürlich jede Menge Fische.

Nach knapp einer Stunde tauchen wir wieder auf und verlassen das U-Boot. Danach bekommt jeder noch ein „Zertifikat“ für die Teilnahme Tauchgang. Wir laufen im Anschluss wieder zurück zum Hotel und warten auf der Hotelterrasse auf das Mittagessen.

Danach beschließe wir kurzfristig, an den Playa de la Tajita zu fahren. Das ist ein relativ weitläufiger Strandabschnitt, den man über eine steinige Straße erreicht. Vom Parkplatz aus muss man dann noch quer über den Sand laufen, bis man ans Wasser gelangt. Die Wellen brechen teilweise brutal herein. Es ist nicht allzuviel los hier, anscheinend sind hier hauptsächlich Einheimische.

Nach dem Strand halten wir noch kurz am Mercadona, wo ich och in paar Sachen einkaufe. Danach fahren wir an einem China-Mark vorbei, wo wir auch noch kurz reinschauen. Das isst ein riesiger Laden – vermutlich war das früher mal ein Einkaufzentrum – in dem sich jetzt ein großer Chinamarkt befindet. Dort gibt es fast alles… Elektro-Kram, Haushaltswaren, Werkzeug, Klamotten, Schuhe, und sonstigen Nippes.

Anschließend fahren wir ins Hotel zurück. Wir haben Durst und so kommt uns die Hotelbar ganz gelegen. Anschließend geht’s zum Abendessen.

Heute ist anscheinend „Meeresfrüchtetag“. Das ist nix für mich, aber umso mehr für Martin. Er stürzt sich auf Muscheln, Meeresfrüchtesalat und Co. Aber auch sonst ist wieder genug Auswahl vorhanden.

Nach dem Essen finden wir und nochmals auf der Hotelterrasse ein und trinken noch etwas. Gegen 21:00 gehen wir ins Zimmer und setzen uns noch auf den Balkon. Nach der Beantwortung iniger Nachrichten klingt auch dieser Tag langsam aus. Draußen hört man die Grillen zirpen…

Morgen ist also der letzte Tag – so schnell geht’s…