Was für ein Tag…

Ich stehe um 6:30 Uhr auf und mache mich abreisefertig. Martin fährt mich zum Bahnhof nach Neustrelitz. Der Zug geht um 8:00 Uhr. 

Im Zug sitzt rechts von mir eine Familie mit 2 Kindern, die allerlei Blödsinn machen. Die Zugfahrt ist also schon mal ganz lustig und ich bin um 9:16 am HBF in Berlin. Von dort geht’s mit dem Bus nach Tegel, wo ich gegen 10:00 Uhr ankomme. 

Die Schlange an der Sicherheitskontrolle ist ewig lang. Ich stelle mich an und suche anschließend das Abflug-Gate. Boarding soll um 10:25 sein. Gegen halb 11 erscheint die Anzeige, dass der Flug ca. 30 Minuten Verspätung hat. 

Um 11:30 beginnt dann schließlich das Boarding und nach nochmaliger Abflugverzögerung starten wir schließlich um 12:40 Uhr mit einer Stunde und 15 Minuten Verspätung. 

Der Flug verläuft bis auf wenige leichte Turbulenzen sehr gut. Nach einer Flugzeit von 5 Stunden landen wir schließlich in Teneriffa. Ich begebe mich direkt zum Schalter der Autovermietung und hole den Mietwagen ab. Diesmal habe ich einen Citroën C3 Picasso. Wie immer fotografiere ich die Schäden rund ums Auto und fahre dann los Richtung Santa Cruz, wo ich um 18:30 Uhr ankomme. Es wird jetzt langsam dunkel…

Arancha (die Mutter meiner Gastfamilie) ist mit den Hunden unten auf dem Platz, weil Sie den Geburtstag von Carmen – einer ihrer Freundinnen – feiern. Ich verfrachte nur kurz mein Gepäck in die Wohnung und gehe dann auch wieder mit runter ins Cafe. Alle begrüßen mich herzlich und fragen mich allerlei Dinge, schließlich haben wir uns ja jetzt ein Jahr lang nicht gesehen. Es gibt wie immer Patatas Fritas mit Käse, Ketchup und Mayo und im Anschluss noch Kuchen.

Nachdem die Feier zu Ende ist, gehen wir noch kurz in den Hiperdino. Ich kaufe noch Zahnpasta, Duschgel und Deo, weil ich das ja im Handgepäck nicht mitnehmen darf. Wir treffen auf dem Platz noch ein paar Leute mit Ihren Hunden, die ich auch schon vom letzten Jahr kenne und gehen dann in die Wohnung. Nachdem die Familie heuer auch umgezogen ist (allerdings nur 300 Meter weiter), kenne ich die Wohnung noch nicht und bekomme eine kurze Führung.

Iker und Leire – die beiden Kinder von Arancha – sind heute nicht da. Iker ist in Güimar unterwegs und kommt irgendwann nachts heim, Leire kommt morgen wieder. Zum Abschluss des Tages gibts noch ein bisschen Fernsehen und Konversation – soweit es mein Spanisch zulässt – und dann reicht es für heute. Um 23:00 Uhr gehe ich ins Bett.